OPERATION WOLF HAUL

 

OPERATION WOLF HAUL setzt ihren theatralen Fokus auf Diskurs, Verwandlung und Kollektiv. Operation wie ein chirugischer Eingriff in einen Körper, Operation wie ein militärischer Einsatz, Operation wie der Rechenschritt in einem Computerprogramm. Oder einfacher: Wir sind die, die mit dem Wolf haulen .

OPERATION WOLF HAUL plant derzeit mit BAUM sein drittes Projekt. Das 2016 gegründete Theaterkollekiv um Regisseur und Autor Volker Bürger setzt sich nach KALB (2016) und HAUS (2017) erneut mit der Verortung des Menschen in Zeiten der ökologisch-humanen Radikalkrise auseinander. Wo stehen wir im tobenden Nahkampf zwischen Natur und Zivilisation? 
Das Motto ist Vollkontakt. Operiert wird an Orten, an denen man Theater nicht sofort erwarten würde, also Theater nah am Leben, Theater im Stadtraum. Die Spieler treten dort auf ohne Schutzanzüge in Form von Figuren, die sie spielen. Sie tragen keine anderen Namen als ihre eigenen, agieren in keiner anderen Identität als die, die die theatrale Situation ihnen gibt. 

Bei der ersten Operation, dem Projekt KALB, haben die sendungsbewußten Mitglieder der OPERATION WOLF HAUL - Vincent, Stephanie, Nicolaas, Burkhard und das Oscar-Weildas-Ensemble missionarisch die Perspektive des Kalbes eingenommen. (Videoausschnitte: https://vimeo.com/180604012)
In HAUS erklären Jakob und Tim im KellerKlub Feinkost Lampe, warum das architektonische Lebensmodell Haus ausgedient hat. Es kann sein Schutzversprechen nach familiärer Geborgenheit nicht mehr erfüllen. (Videoausschnitte: https://www.youtube.com/watch?v=Bfap7t5MNt0)  
In der Operation BAUM fragt Sonja (Beißwenger) nach der Botschaft der Baumfrau. In einer Hochhauswohnung hoch über Hannover erzählt sie die Geschichte eine jungen Frau, die sich in einen uralten Mammutbaum verliebt hat und daraufhin 738 Tage auf diesem Baum gelebt hat, um ihn vor dem Fällen zu retten. 
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